Diabetologie


Seit 2003 gibt es [...] in [...] deutschen Bundesländern (z. B. Bayern, Nordrhein-Westfalen) vertragliche Vereinbarungen zwischen den Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen, die zum Ziel haben, formale Kriterien für Diabetesspezialisten zu definieren. Beispielsweise können sich niedergelassene Ärzte in Bayern zum diabetologisch qualifizierten Hausarzt fortbilden, und zwar über die bisherige DDG-Ausbildung plus weitere 33 Stunden Fortbildungskurse. Sie können dann die Bezeichnung öffentlich führen [...].
Die 2003 novellierte Muster-Weiterbildungsordnung enthält außerdem eine Zusatzbezeichnung "Diabetologie". Ärzte, die mindestens eineinhalb Jahre überwiegend in der Diabetologie tätig waren und eine Prüfung vor der Ärztekammer absolvieren, dürfen sie führen.

Dies sollte der Patient zum ersten Termin mitbringen:

  • Versichertenkarte
  • Überweisungsschein vom Hausarzt (oder Gynäkologen)
  • Teilnahmebescheinigung DMP
  • Bestätigung der Zuzahlungsbefreiung (falls vorhanden)
  • Gesundheitspass Diabetes (falls vorhanden)
  • Blutzuckertagebuch (falls vorhanden)
  • Blutzuckermessgerät
  • Insulinpens und Insuline (falls vorhanden)
  • Schriftlicher Augenarztbefund
  • Aktuelle Medikamenteneinnahme
  • Kopien der wesentlichen Vorbefunde (KKH- und Arztberichte)
  • Aktuelle Laborwerte: HBA1c, LDL, Krea/GFR, TSH und GGT (falls vorhanden)

Für Schwangere mit Diabetes/Gestationsdiabetes:

  • Mutterpass